Wir können nicht nicht kommunizieren

Ein Workshop zur nonverbalen Kommunikation

Nathalie Illgen, aus dem Team wende(l)punkt organisierte für die Jugendlichen einen Workshop mit dem Thema: „Förderung der Wahrnehmung nonverbaler Kommunikation und des eigenen Körpers, sowie Erkennen der Gefühle Anderer“. Dabei ging es um Wahrnehmung eigener Kompetenzen und sozialer Kompetenzen als Grundvoraussetzung für Selbstausdruck und Kommunikation. Weitere Inhalte waren Wahrnehmungsübungen zu Körpersprache, Mimik und Gestik und wertschätzende, respektvolle Reflexion der eigenen Perspektive.

Ansatzpunkt fĂĽr diese Arbeit mit den Jugendlichen ist das 1. Axiom von Paul Watzlawik „Man kann nicht nicht kommunizieren denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“

Der Workshop fand in der Williburg statt.
Im Folgenden gibt es ein paar Workshopinhalte mit Impressionen.

Szene 1

„Mimik findet Foto“ … ein/e Teilnehmer/in sucht sich ein Foto aus und erklärt, was er/sie sieht

die Gruppe diskutiert anschließend darüber was das Foto noch alles darstellen könnte

Ziel: Körpersprache erkennen und wissen, welche Emotionen sich dahinter verbergen können

Mimik findet Foto

Szene 2

„Entkommen“ … alle Teilnehmer stehen in einem Kreis, eine/r in der Mitte, er/sie in der Mitte versucht durch nonverbale Kommunikation oder durch z.B. zur Seite schieben aus dem Kreis heraus zu kommen

Ziel: Auflockerung; Körperwahrnehmung und nonverbale Kommunikation spielerisch ausprobieren

Entkommen

Szene 3

„Pantomime von Alltagssituationen und Gefühlslagen“ … ein/e Teilnehmer mimt durch eine nonverbale Darstellung einen emotionalen Zustand

Ziel: Subjektivität erkennen, Unterschied zwischen und Fremd- und Selbstwahrnehmung erleben und diese Unterschiedlichkeit selbst erfahren und respektieren

Pantomime von Alltagssituationen und GefĂĽhlslagen

Szene 4

„Reflexion“ …

  • Was hat den Teilnehmern gefallen?
  • Was hat den Teilnehmern nicht gefallen?
  • Was nehmen die Teilnehmern mit?

Ziel: Feedbackkultur etablieren bzw. festigen und natĂĽrlich auch ein RĂĽckblick auf das Projekt

Reflexion fĂĽr die Projektleitung

Der Workshop war ein voller Erfolg… Die Jugendlichen waren interessiert, neugierig, erstaunt und sehr kreativ und haben dieses Angebot dankbar und offen angenommen. Es war wieder einmal beeindruckend zu erleben, wie authentisch und vertraut wir alle miteinander SEIN können, wenn die passenden Rahmen und Räume dafür da sind.
Danke dafĂĽr an das wende(l)punkt Team, im Besonderen an Nathalie Illgen!