empatis® – Jugendhilfe arbeitet aus Überzeugung mit Elementen der tiergestützten Pädagogik. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir in jedem Projekt mindestens ein Angebot mit Tieren etablieren. Die Tiere werden die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unterstützen und begleiten.

Wir haben seit Anfang 2016 sehr gute Erfahrungen in der Arbeit mit Pferden gemacht. Diese wurden im Rahmen von erlebnispädagogischen Ansätzen von unserer Mitarbeiterin eingesetzt. Daraufhin fand in der Wohngruppe wende(l)punkt der erste Einzug zweier kleiner Vierbeiner statt. Nein es waren keine Pferde oder Ponys, dazu reicht das Außengelände leider nicht aus. Zwei kleine Raubtiere erhielten im wende(l)punkt ein neues Zuhause.

Miller und Killer - Die beiden Katzen aus der Jugendhilfe Wohngruppe wende(l)punkt

Seit August haben sich die beiden Stubentiger sehr gut eingelebt und wir resümieren: Der Ansatz der tiergestützten Pädagogik bei empatis® – Jugendhilfe geht auch hier voll auf. Die beiden Katzen agieren für die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppe als nonverbaler Kommunikationspartner und als Partner auf kinästhetischer Ebene. Die Heranwachsenden lernen durch den Umgang mit den Tieren und deren Pflege auf unterschiedlichsten Ebenen. Sie sammeln positive Erfahrungen im Kontakt, im Austausch und erkennen ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen. Durch die tiergestützte Pädagogik wird deren Selbstreflexion und Selbstwertgefühl weiter gestärkt und gefestigt.

So sind die beiden nicht nur die Lieblinge der Bewohner und Betreuer, auch Besucher begrüßt man sehr neugierig. Killer ist, trotz des Namens, den unsere Kinder und Jugendlichen ausgesucht haben, eher ängstlich und vorsichtig. Milly dagegen ist sehr aktiv. Sie ist verspielt, wild und klettert gern. Das führt gelegentlich zu Aufregung, wie zum Beispiel, wenn der schön geschmückte Weihnachtsbaum mal wieder umstürzt.